Slide background

+

Prof. Dr. Dr. med.
Stefan Hillejan
Slide background + Hochwertige medizinische Versorgung
Slide background + Unsere Leistungsübersicht
Slide background + Neueste Verfahren
Slide background + Innovative Ausstattung
Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen
Fachwissen von A bis Z für Sie verständlich erklärt

Elephantiasis: Vergrößerung eines Körperteils durch Lymphstau

Die Elephantiasis ist ein Sammelbegriff für vergrößerte Körperteile, die sich infolge einer Erkrankung des Lymphsystems ausbilden. Durch den Rückstau sammelt sich die Lymphflüssigkeit an Armen oder Beinen und es bilden sich Schwellungen, sogenannte Lymphödeme, aus, die sich im weiteren Verlauf verhärten. Diese können gerötet sein und von einem Juckreiz begleitet werden. Durch die Elephantiasis ist die Schutzfunktion des Gewebes gegen schädliche Mikroorganismen eingeschränkt und es bedarf einer intensiven Pflege, damit keine Bakterien eindringen und Infektionen auslösen können.

Die Elephantiasis kann angeboren sein, wird aber meist durch Verletzungen, Infektionen, Tumorerkrankungen oder auch durch eine Wurmerkrankung ausgelöst, die von Insekten übertragen wird (Elephantiasis tropica). Diese Form tritt vor allem im südostasiatischen und afrikanischen Raum auf. Die Elephantiasis kann auch angeboren sein und erst in späteren Lebensjahren in Erscheinung treten. Auch ausgedehnte Operationen können das Lymphsystem stören und ein Lymphödem hervorrufen.

Die Therapie einer chronischen Elephantiasis ist langfristig

Aufgrund der unterschiedlichen Ursachen einer Elephantiasis ist das Anamnesegespräch für die Diagnose und die Wahl der Therapie äußerst wichtig. Für die Therapie muss zunächst die auslösende Grunderkrankung festgestellt und behandelt werden. Wenn die Elephantiasis beispielsweise an den Beinen auftritt, ist dies ein Indiz dafür, dass auch ein Venenleiden vorliegt. Um Folgeerkrankungen einer Elephantiasis zu vermeiden, sollten Sie frühzeitig beim ersten Auftreten von Schwellungen der Extremitäten einen erfahrenen Phlebologen wie Prof. Hillejan aufsuchen.

Die Lymphödeme sind chronisch und werden durch eine langfristige Kompressionstherapie und regelmäßige Lymphdrainagen therapiert. In Ihrem Alltag können Sie das Lymphensystem unterstützen, indem Sie sich ausreichend bewegen und Wassergymnastik ausüben. Der Wasserdruck übt ähnlich wie ein Kompressionsstrumpf Druck auf die Lymphgefäße aus und fördert so den Abstrom von Lymphflüssigkeit.

Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen