Thrombophlebitis
Der medizinische Begriff für eine Entzündung in oberflächlichen Venen, ausgelöst durch ein Trauma oder eine venöse Stauung lautet Thrombophlebitis. Der Begriff Thrombophlebitis setzt sich aus den Wörtern Thrombo (Blutgerinnsel) und -phlebitis (Venenentzündung) zusammen. Diese Form der Venenentzündung zeigt sich zumeist in den Beinen, wo sich ein Blutgerinnsel bildet und die Vene teilweise oder vollständig verschließen kann. Im Gegensatz zur tiefen Venenthrombose ist die Thrombophlebitis meist weniger gefährlich, kann jedoch in seltenen Fällen in eine tiefe Venenthrombose übergehen. Die wohl häufigste Form der oberflächlichen Venenthrombose ist die Varikophlebitis und betrifft krankhaft veränderte Venen, also Krampfadern. Weitere, jedoch seltenere Formen, sind die Thrombophlebitis saltans, bei der die Entzündung von Venenabschnitt zu -abschnitt springt oder wandert, sowie die strangförmige Phlebitis. Sie kann an bestimmten Körperstellen auftreten, an denen ein druckschmerzhaft verhärteter Venenstrang getastet werden kann.
Thrombophlebitis Symptome, Ursachen & Therapie
Eine Thrombophlebitis kann verschiedene Symptome aufweisen, macht sich in der Regel jedoch durch Schmerzen entlang der betroffenen Vene, Rötung, Schwellung und Überwärmung bemerkbar. Auch eine harte, tastbare Vene sowie manchmal leichtes Fieber können auf eine Thrombophlebitis hinweisen. Als Ursache für eine oberflächliche Venenentzündung können eine veränderte Gefäßwand, ein verlangsamter Blutfluss oder eine erhöhte Gerinnungsneigung, oft aufgrund von Krampfadern, sein. Seltener trifft es eine gesunde Vene. Aber auch eine mechanische Reizung durch einen Venenkatheter oder eine Injektion, Verletzungen, längere Immobilisation, Gerinnungsstörungen durch Medikamente oder hormonelle Einflüsse können verantwortlich für eine Thrombophlebitis sein.
Stellt ein Arzt eine Thrombophlebitis fest, besteht die Therapie zunächst aus allgemeinen Maßnahmen wie Kühlen, Hochlagern des Beins oder Kompression. Weiterhin können eine medikamentöse Therapie, Antibiotika oder in sehr seltenen Fällen auch operative Maßnahmen erforderlich werden. Bei Verdacht auf eine Thrombophlebitis suchen Sie einen Facharzt auf, damit eine Diagnose und entsprechende Behandlung festgestellt beziehungsweise eingeleitet werden können. Mit Herrn Dr. Hillejan haben Sie in der Privatärztlichen Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen einen erfahrenen Spezialisten für Proktologie und Phlebologie, der Sie bei der Diagnose und anschließenden Therapie unterstützt.




