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Prof. Dr. Dr. med.
Stefan Hillejan
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Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen
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Hämorrhoiden – Ursachen für die vergrößerten Gefäßpolster

Hämorrhoiden sind Schleimhautpolster am oberen Ende des Analkanals, die aus einem Geflecht von Venen bestehen und den Schließmuskel unterstützen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Kontinenz. Umgangssprachlich werden Schwellungen dieses Schleimhautpolsters als Hämorrhoiden bezeichnet. Unter den Folgen leiden rund 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben. Die Symptome äußern sich beispielsweise durch Juckreiz, Schmerzen beim Stuhlgang, Blutungen oder Schleimhautvorfall.

Starkes Pressen sowohl bei Verstopfung als auch bei Neigung zu Durchfall erhöht den Druck auf die Gefäße, die sich dann allmählich erweitern und Aussackungen bilden. Ein wesentlicher Risikofaktor ist zudem die genetische Veranlagung. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, vom Hämorrhoidalleiden betroffen zu sein aufgrund des Verlusts der Elastizität des Bindegewebes.

Hämorrhoiden möglichst frühzeitig behandeln lassen

Proktologen klassifizieren die Schwere der Erkrankung in vier Grade. Zu Beginn sind die vergrößerten Hämorrhoiden äußerlich nicht sichtbar und bereiten oft keine Beschwerden. Sie werden erst durch eine Enddarmspiegelung sichtbar. Im zweiten Stadium treten die Polster beim Stuhlgang aus dem After, ziehen sich aber von selbst wieder zurück. Schreitet die Erkrankung weiter fort, ziehen sich die Hämorrhoiden nicht mehr von selbst in den Analkanal zurück. Dann spricht man von Hämorrhoiden 3. Grades. Lassen sich diese Schleimhautanteile auch nicht mehr zurückschieben, ist das Stadium IV erreicht.

Obwohl im Verlauf die Beschwerden zunehmen und die Feinkontinenz nicht mehr gesichert ist, begeben sich viele Betroffene erst spät in ärztliche Behandlung. Dabei existieren minimalinvasive, schmerzarme Methoden, die eine schnelle Genesung, gerade zu Beginn, bewirken können. Durch die rechtzeitige Behandlung von Hämorrhoiden verhindern Sie, dass sich gefährliche Folgeerkrankungen, wie Anal-Thrombosen, Entzündungen oder Fisteln, ausbilden können.

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