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Prof. Dr. Dr. med.
Stefan Hillejan
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Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen
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Darmpolypen: Definition

Darmpolypen sind kleine, in den Dickdarm hineinragende Schleimhautgeschwülste. Sie treten im Durchschnitt bei jedem Zehnten auf. Bei über 60-jährigen sind circa 30 Prozent von mindestens einem Polyp betroffen. Polypen können einzeln oder in größerer Zahl auftreten und unterscheiden sich in ihrer Form und Größe. Sie kommen häufig im Dickdarm (Colon) und Mastdarm (Rektum) vor. Die Gewebestruktur kann sich ebenfalls unterscheiden. Meistens bilden sich die Polypen jedoch aus dem Drüsengewebe der Darmschleimhaut heraus: In diesem Fall handelt es sich bei den Darmpolypen feingeweblich um Adenome. Diese können in tubulärer Form auftreten, also gestielt wie ein Pilz sein oder eine breite Basis haben, dann spricht man von einer villösen Form. Die tubulovillöse Form ist eine Mischform.

Darmpolypen: Symptome und Risiken

Meist verursachen Polypen keine Beschwerden, dennoch kann es zu Blut oder Schleim im Stuhl kommen. Bluten die Darmpolypen dauerhaft, kann es zu anämieähnlichen Erscheinungen, wie Hautblässe, Schwindel und Schwäche, kommen. Bei erhöhter Schleimproduktion können Wasser, Elektrolyte und Eiweiße verloren gehen. Häufig auftretende Symptome sind Durchfälle und Bauchkrämpfe. Ragen die Darmpolypen aufgrund ihrer Größe sehr weit in den Darm hinein, kann es zu Verstopfungen kommen. Darmpolypen sind zunächst harmlos. Sie können jedoch entarten und zu Darmkrebs führen.

Darmpolypen: Ursachen und Behandlung

Da Darmpolypen in Europa, den USA und Australien deutlich häufiger als in Asien und Afrika vorkommen, vermuten Experten neben dem Alter zusätzlich einen Zusammenhang mit Lebensstil und Ernährung. Faktoren, wie ballaststoffarmes und fettiges Essen und wenig Bewegung, scheinen Darmpolypen zu begünstigen. Ohne Beschwerden werden Darmpolypen meist zufällig bei einer Dickdarmspiegelung (Koloskopie) entdeckt. Die Entfernung der Darmpolypen erfolgt, sofern möglich, gleich während der Koloskopie. Dabei wird eine spezielle Schlinge durch das Endoskop eingeführt, mit welcher die Polypen abgetragen werden. Handelt es sich um größere Polypen, wird in der Regel ein operativer Eingriff notwendig. Das entnommene Gewebe wird feingeweblich untersucht, um festzustellen, ob es sich um eine gut- oder bösartige Geschwulst handelt.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere bei Vorerkrankungen in der Familie und ein bewusster Lebensstil mit ausreichender Bewegung sowie ballaststoffreicher Ernährung können das Risiko für Darmpolypen und -krebs senken. Wenden Sie sich für Ihre Darmgesundheit und bei Fragen zur Vorsorgeuntersuchung und Behandlung bei Darmpolypen vertrauensvoll an Herrn Dr. Hillejan.

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